![]() |
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
|
| Die Grosse Orgel der Hofkirche Luzern | | Home | Die Orgeln | Sommerkonzerte | Sounds & Shop | Agenda | Info | Archiv | | |
|
Seit den 1980er Jahren nicht mehr in Betrieb |
||
|
|
||
|
Geschichtliches Trotz markanter Eingriffe ist ein grosser Teil an Originalsubstanz wie bei keiner andern Orgel dieses Schweizer Orgelbauers (Walpen) vorhanden. Das Pfeifenwerk ist weit gehend vorhanden, ebenso der Prospekt der Orgel. Praktisch unversehrt geblieben sind auch die originalen Windladen. Ebenso konnten die Originalpositionen des Spieltisches und der Pfeifen ermittelt werden. Zum Vorschein kamen alte Balgplatten und der ursprüngliche Verlauf der Mechanik. Die grössten Pfeifen sind aus Tannenholz mit Birnbaumholzeinlagen.
Die grossen Holzpfeifen sind leichter als Zinnpfeifen. Fehlende Holzpfeifen
wurden neu geschreinert; ebenso entstanden so weit als nötig neue
Pfeifen aus einer Zinn-Blei-Wismuth-Legierung, welche der Pfeifenmacher
zusammengiesst und verarbeitet. Die Orgelbauerfamilie der Walpen stammt wie dasjenige der Carlen aus dem Wallis. Dass der gegenwärtig (seit 1992) amtierende Denkmalpfleger Georg Carlen im Walpenprokjekt mitverantwortlich zeichnet, darf als glückliche Verbindung zum geschichtlichen Wallis bezeichnet werden! Als Stammvater der Walpen erscheint uns Johannes Walpen, 31.August 1723
in Reckingen bis 21. März, der Neffe des Orgelbauers Matthäus
Carlen, 1691 - 1749, war. Es darf daher angenommen werden, dass er Schüler
und Mitarbeiter Carlens war. Der Bruder des Johann Walpen namens Joseph
Jgnaz arbeitete als bekannter Glockengiesser. |
||